Rückblick

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am 24.10.2008

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Ortschaftsratswahl 2004 in Neureut

In Neureut waren bei der Ortschaftsratswahl 12.744 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Das sind 384 mehr, als 1999 zu den Wahlurnen gerufen worden waren. Die Zahl der Wähler nahm um 424 zu. Damit erhöhte sich die Wahlbeteiligung von 46,2% auf 48,1%. Trotz Steigerung der Wahlbeteiligung liegt Neureut auch im Wahljahr 2004 mit dieser Wahlteilnahme wie bereits 1999 auf dem vorletzten Platz vor Durlach.

Die Gewinner bei der Ortschaftsratswahl in Neureut sind die GRÜNEN und die SPD, Einbußen mussten CDU und FDP hinnehmen. An den Mehrheitsverhältnissen im Ortschaftsrat ändert dies indes nichts. Der Stimmenzuwachs von 3.116 Stimmen (+2,4 Prozentpunkte) reichte den GRÜNEN nicht für einen weiteren Sitz. Gleiches gilt für die SPD: Trotz einer Verbesserung um 2.940 Stimmen (+1,5 Prozentpunkte) erhält sie weiterhin fünf Sitze. Die CDU kann trotz Verlusten (–251 Stimmen, –2,5 Prozentpunkte) ihre zehn Sitze halten;
die FDP erhielt wie bereits bei den Ortschaftsratswahlen 1994 und 1999 vier Sitze. Auf die Freidemokraten entfielen bei dieser Ortschaftsratswahl rund 500 Stimmen weniger als 1999.

Aus der Liste der CDU zog eine Reihe altgedienter Ortschaftsräte wieder in das Gremium ein. Vier Fünftel der gewählten Vertreter/innen gehörten bereits dem alten Ortschaftsrat an. Mit Ausnahme von Rolf Meinzer und Karsten Lamprecht, der als Neuling einen Sitz im Ortschaftsrat erhält, wurden alle anderen Gewählten durch das Abstimmungsverhalten der Wählerinnen und Wähler z.T. erheblich umgruppiert: Nach vorn gewählt wurden Hans Müller (+2 Plätze), Rainer Weinbrecht und Günther Groß (jeweils +5 Plätze) sowie Lothar Meinzer (+7). Dagegen wurden Gabriele Luczak-Schwarz und Winfried Dörr (je –4) sowie Herbert Böllinger und Petra Heinz (je –3) zurückgestuft.

Günther Groß und Petra Heinz kamen bereits im Laufe der letzten Wahlperiode als Nachrücker in den Ortschaftsrat.

Auch bei der SPD hat die Wählerschaft einige Veränderungen herbeigeführt:
Der auf Platz 1 gesetzte, neu antretende Klaus Buck fiel um 3 Plätze zurück, während Jürgen Marin, der 1999 es nicht geschafft hatte, um 2 Plätze auf Rang 1 vorgezogen wurde. Reinhard Linder, Stimmenführer der SPD im Jahr 1999 wurde um 15 Plätze nach vorne gewählt (von 18 auf 3). Irene Moser als einzige Frau sowie Dieter Merz konnten ihre Listenplätze verteidigen.

Bei der FDP wurden die gleichen Kandidaten in den Ortschaftsrat wiedergewählt, die schon 1999 den Sprung geschafft hatten. Die Wählerinnen und Wähler rückten Brigitte Schmider allerdings vom dritten Listenplatz auf Rang 1.

Für die GRÜNEN zieht nur der Spitzenkandidat Klaus Junker in den neuen Ortschaftsrat ein. Er nimmt den Platz von Ruth Kies ein, die nicht wieder kandidiert hatte. Stimmenergebnisse nach Wahlbezirken und der einzelnen Parteien:

 

CDU

SPD


FDP


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