Bürgerverein Neureut-Heide e.V.

  • Familien, Trubel und Sonnenschein beim Heideflohmarkt

    Am 25.4. trafen sich bei strahlendem Sonnenschein viele Familien zum traditionellen Heideflohmarkt auf der großen Wiese.
    Wir hatten dieses Jahr über 40 Stände mit Kinderkleidung und Spielzeug sowie erstmals auch einige Angebote mit Kleidung für Erwachsene.
    Die Wiese war voller Menschen.
    Das Humboldt-Gymnasium hatte zudem einen tollen Stand mit Kuchenverkauf für die neue Abiturklasse aufgebaut, und der nahegelegene Spielplatz lud viele Kinder zum Toben und Spielen ein, sodass für ein schönes gemeinsames Mittagsprogramm gesorgt war.

  • Gemeinsam angepackt: Frühjahrsputz rund um Heidesee und Toskana

    Zahlreiche große und kleine Helferinnen und Helfer waren auch in diesem Jahr bei sonnigem und trockenem Wetter im Rahmen der Dreck-weg-Wochen aktiv, um das Gebiet rund um den Heidesee und die Toskana zu säubern.

    Gleichzeitig gab es einen besonderen Anlass zu feiern: Der traditionelle Heideputz fand bereits zum 30. Mal statt – ein schönes Jubiläum, das das langjährige Engagement in unserer Gemeinschaft unterstreicht.

    Dabei kam einiges zusammen: von einer Unzahl an Zigarettenkippen und Verpackungen aller Art bis hin zu einem kaputten Fahrrad.

    Nach getaner Arbeit konnten wir uns in angenehmer Runde stärken. Dank des neuen Spielplatzes hatten wir diesmal die Möglichkeit, die knusprigen Brezeln und Kaltgetränke gemeinsam an einem Tisch mit Bänken zu genießen, den wir zusätzlich mit einer kleinen Biergarnitur erweitert haben. Wir möchten uns herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren engagierten Einsatz bedanken.

  • Bericht Verein | Besonderer Anlass | In eigener Sache | Newsletter 14/25

    Die Zukunft des Vereins steht auf der Kippe!

    Als Bürgerverein vertreten wir die Interessen der Menschen in der Heide.
    Wir haben eine gute Arbeitsbeziehung zu der Orts- und Stadtverwaltung aufgebaut, werden gehört und sind im Dialog mit der Ortsverwaltung. Sie informiert uns proaktiv vorab über alles Wichtige, was die Heide betrifft.
    Unsere Anliegen werden mithilfe der Ortsverwaltung an die Stadtverwaltung herangetragen und erörtert.

    Über unsere Internetseite und über unser Newsletter erfahren Sie regelmäßig Neues, Aktuelles und Interessantes aus der Heide.

    Wir organisieren diverse Veranstaltungen, z. B. unser Nachbarschaftsfest und stärken so die Gemeinschaft.

    Das alles erfordert ein starkes ehrenamtliches Engagement und viel Zeit. Der heutige Vorstand ist mit 4 Personen gemessen an der Aufgabe unterbesetzt. Es zeichnet sich ab, dass sich die personelle Situation im nächsten Jahr weiter verschlechtert. 

    Seit Längerem ist bekannt, dass Frau Häfele dann nicht mehr als Beisitzerin zur Verfügung steht. Unser Kassenführer Herr Thomas Metzger hat sich aus sehr nachvollziehbaren persönlichen Gründen aus der aktiven Vorstandsarbeit zurückgezogen, führt aber die Kasse in bewährter Form noch weiter.

    Um weiterhin unsere oben beschriebene Arbeit fortsetzen zu können, ist es unabdingbar notwendig, den Vorstand zu verstärken. Mit 2 Personen ist das einfach nicht mehr zu leisten.

    Ich habe daher als Vorsitzender beschlossen, im nächsten Jahr nur zu kandidieren, wenn ein funktionsfähiger Vorstand gewählt wird.

    Die Posten des Vorsitzenden, seines Vertreters, des Kassenführers und des Schriftführers müssen mindestens besetzt sein. Es dürfen auch gerne noch der/die eine oder andere Beisitzer*in den Vorstand ergänzen.
    Die anstehenden Aufgabenfelder wie,

    • Organisation von Veranstaltungen
    • die Redaktionstätigkeiten
    • die technische Betreuung der Internetseite, des Newsletters sowie der Cloud
    • die Erstellung von unmittelbar druckbaren Dateien für Druckerzeugnisse
    • die Kommunikation mit Behörden
    • die allgemeine Verwaltungstätigkeit und  
    • die Koordination

    sind nur zu bewältigen, wenn sie auf eine ausreichende Zahl von Personen verteilt sind.
    Es ist daher erforderlich, dass für jedes der o. a. Aufgabefelder ein Vorstandsmitglied verantwortlich zeichnet.

    Wenn Ihnen die Zukunft des Vereins am Herzen liegt oder eine Interessensvertretung der Menschen aus der Heide für Sie wichtig ist, so bitten wir Sie sich im Vorstand zu engagieren.
    Ich hoffe, dass dieser Appell Sie motiviert sich zu engagieren. Es wäre jammerschade, wenn die bisher geleistete Arbeit nicht fortgeführt würde.

    Sie finden unter nachstehendem Link eine kurze Aufgabenbeschreibung mit groben Zeitaufwendungen.

    Interessierte können sich gerne mit mir unter der Mail

    Kontakt aufnehmen.

    Ich hoffe, dass die eine oder der andre sich findet, die/der uns unterstützt.

  • Der Lagerplatz an der Dirty-Bike Strecke wurde geräumt

    Auf der Jahreshauptversammlung wurde die Nutzung der Bike-Strecke als Materiallager für die laufenden Bauarbeiten thematisiert. Besonders kritisch wurde gesehen, dass Kinder weiterhin den noch intakten Teil der Strecke nutzen und dabei in den Bereich gelangen konnten, in dem Baufahrzeuge Material an- und abtransportieren.

    Im Austausch mit dem Ortsvorsteher wurde deutlich, dass die Suche nach geeigneten Lagerflächen für Aushübe oder sonstiges Baumaterial in Neureut Heide grundsätzlich schwierig ist. Dies gilt auch für zukünftige Bauarbeiten. Verfügbare Flächen befinden sich häufig in Gewerbegebieten, die noch nicht genutzt werden, oder stehen unter Naturschutz. Für alternative Standorte sind daher umfangreiche Prüfungen durch die zuständigen Ämter erforderlich. Der zunächst vorgesehene Ersatzstandort konnte aus diesen Gründen letztlich nicht genutzt werden.

    Der Bürgerverein stand hierzu in engem Austausch mit der Verwaltung. Dabei wurde zugesichert, dass an einer Lösung gearbeitet wird.

    Inzwischen haben wir die Rückmeldung erhalten, dass der Lagerplatz an der Bike-Strecke geräumt wurde. Wir begrüßen, dass damit eine Lösung gefunden werden konnte und die Nutzung der noch intakten Strecke wieder gefahrlos möglich ist. Die Wiederherstellung durch die Baufirma steht jedoch noch aus, und wir hoffen, dass diese zeitnah erfolgen wird. Wir bedanken uns bei der Ortsverwaltung für ihr Engagement.

  • Hornissennest entdeckt – Was nun?

    Sie haben ein Hornissennest an/in Ihrem Haus oder im Garten entdeckt? Zunächst gilt es herauszufinden, welche Hornissenart hier vorliegt: Handelt es sich um die heimische Europäische Hornisse oder um die Asiatische Hornisse, die sich in der Region invasiv ausbreitet? 

    Achtung! Bei asiatischen Hornissen besteht Stichgefahr in Nestnähe!

    Nachstehend zwei Links mit wichtigen Informationen!

  • Bitte schützen Sie Kleinsäuger – Mähroboter nachts stehen lassen

    Eine Information auf Bitte des Presse- und Informationsamts (PIA) der Stadt Karlsruhe

    Im Sommer mähen viele Bürger/innen wöchentlich ihren Rasen. Ziel ist ein gleichmäßiges Grün mit wenigen Zentimetern Höhe. Auch die moderne Technik bietet immer mehr Alternativen zum wöchentlichen Arbeitseinsatz. Rasenmähroboter mähen kontinuierlich über den Rasen, um ihn kurz zu halten. Ob nun regelmäßig und häufig von Hand oder mit dem Roboter gemäht wird – insektenfreundlich ist das nicht. Durch die ständige Störung des Lebensraums und die Entnahme des Futterangebotes geht die Menge an Insekten drastisch zurück. Das fehlende Blühen der Gräser und – falls vorhanden – der Kräuter macht den Rasen unattraktiv für nektarsammelnde Insekten wie Wildbienen.

    Mähroboter, die nachts in Betrieb sind, stellen außerdem eine erhebliche Gefahr für nachtaktive Kleintiere, insbesondere für Igel, dar. Diese Tiere nehmen die sich langsam bewegenden Mähroboter nicht als Bedrohung wahr und werden häufig schwer verletzt oder getötet. Igel sind eine geschützte Art und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Ihr Bestand ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen, unter anderem aufgrund der Gefahren in menschlichen Siedlungsgebieten.

    Als Kulturfolger finden Igel in Grün- und Parkanlagen sowie auf Friedhöfen geeignete Ersatzlebensräume, so dass die Bestände in den städtischen Bereichen zum Teil die in der freien Landschaft übertreffen. Insbesondere Städte mit großen innerstädtischen Grünflächen wie Karlsruhe, stellen daher ein wichtiges Refugium für diese Art dar und tragen somit eine besondere Verantwortung für ihren Schutz.

    Eine nächtliche Außerbetriebnahme von Mährobotern ist eine einfache und effektive Maßnahme, um unnötige Verletzungen und Tötungen von Igeln und anderen nachtaktiven Kleintieren wie Amphibien zu verhindern. Das Aussetzen des Mähroboter kann sich dabei an den Hauptaktivitätszeiten des Igels orientieren. Diese sind die Dämmerungs- und Nachtzeit in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang in den Monate März bis November.

    Wer nicht ganz auf den kurzen Rasen verzichten möchte, was häufig auch mit dem Schutz vor Zecken zusammenhängt, kann durch das Stehenlassen kleiner Grasinseln– oder streifen schon einen Beitrag leisten. Dorthin können sich vorhandene Insekten und Kleinsäuger zurückziehen. Ein Rotieren dieser Inseln sorgt dafür, dass der Rasen an diesen Stellen nicht ganz verwildert. Dies kann auch mit einem Mähroboter erzielt werden, durch das Auslegen von Kleinstrukturen als Barrieren. Das können zum Bsp. Totholzstämme oder kleine Steinhaufen sein, diese werden häufig auch von einigen Kleinsäugern und Insekten genutzt.

    Zusätzlich sollte die Mähhäufigkeit so weit wie möglich minimiert werden und eine Messerhöhe von 10 cm nicht unterschreiten.

    Darüber hinaus kann ein Zierrasen oder Teile davon auch mit wenigen Mitteln in eine artenreiche Blumenwiese umgewandelt werden. Dabei muss nicht der ganze Rasen abgehoben, umgegraben und teuer neu eingesät werden. Die einfachste Möglichkeit ist, mit dem Vertikutierer Lücken in die Grasnarbe zu reißen, sodass im Boden vorhandene, wilde Samen keimen können. Durch selteneres Mähen und das Blühenlassen der vorhandenen Arten kann ein langfristiger Effekt entstehen. Diese Methode ist einfach und braucht nur etwas Geduld. Wichtig ist das Aushagern des Bodens. Wer früher häufig gedüngt hat, sollte dies nun sein lassen. Viele der in Karlsruhe heimischen Wildblumen, brauchen nämlich nährstoffarme Böden. Düngung sorgt dafür, dass eine Hand voll Arten den Bestand prägen und alles andere dominieren. Im Allgemeinen kann man sagen: je magerer, desto artenreicher.

    Der Umwelt und Artenschutz der Stadt Karlsruhe informiert auf seiner Homepage über weitere einfache Mittel zum Erhalt der biologischen Vielfalt vor der eigenen Haustür, unter https://www.karlsruhe.de/umwelt-klima/naturschutz/artenschutz.

    Außerdem berät der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz auch gerne per E-Mail an umwelt-arbeitsschutz(at)karlsruhe.de.

Wir über uns

Unsere Mission und Links

Bei der Gründung des Bürgervereins Neureut Heide e.V. wurden 2 Hauptziele formuliert.

Zum einen ging es um die Pflege des Zusammengehörigkeitsgefühls und der Gemeinschaft.
Zum anderen sollte der Bürgerverein die Interessen der Siedlung wahrnehmen – gemeinsam, geschlossen, zielstrebig und nachhaltig.

Auch wenn sich vieles in der Heide verändert hat und neue Themen wie die Reduzierung der Verkehrsbelastung, die Vereinbarkeit von Freizeitgestaltung und Naturschutz in den umliegenden Naherholungsgebieten sowie insgesamt die Stadtteilentwicklung hinzugekommen sind, sind die damals festgelegten Hauptziele nach wie vor aktuell.

Links zu unserer Informations-Broschüre und zu unseren Hauptthemen:

Links zum Verein

Nachstehend finden Sie interessante Links zu Veranstaltungen aus umliegenden Stadteilen oder Angebote der Stadt Karlsruhe:

  • Externer Beitrag: Podiumsdiskussion Wärme aus Erdgas

    Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe, in Zusammenarbeit mit:
    Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.

    Podiumsdiskussion

    Wie soll die Fernwärme für Karlsruhe erzeugt werden, wenn das Kohlekraftwerk RDK8 demnächst stillgelegt wird? Die Stadtwerke setzen unter anderem auf Gasmotoren, betrieben mit fossilem Erdgas.

    Dass damit erhebliche Preisrisiken verbunden sind, zeigt uns die aktuelle Weltlage überdeutlich. Aber auch wegen der Klimaziele drängen Umweltverbände auf den schnellen Gasausstieg. Ist es eine gute Strategie, in Anlagen zur Gasverbrennung zu investieren, wenn klimafreundliche Alternativen wie die Flusswärmepumpe zur Verfügung stehen?

    Über diese Fragen diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

    am Dienstag, den 5. Mai von 17:00 bis 19:00 Uhr

    bei einer Podiumsdiskussion im TRIANGEL am Kronenplatz. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Die Teilnehmenden:

    • Dr. Anne Held (Geschäftsführung – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur)
    • Dr. Steffen Knapp (Bereichsleiter Strategie | Handel | Forschung, Stadtwerke Karlsruhe)
    • Benjamin Köhler (Öko-Institut Freiburg, Bereich Energie & Klimaschutz)
    • Elke Dünnhoff (Umweltforum Mannheimer Agenda 21 e.V.)
    • Moderation: Ivo Pietrzak

    Das Publikum wird ausreichend Gelegenheit haben, Fragen an das Podium zu stellen.


    Individuelle Beratung

    16:00 – 17.00 und 19.00 – 20:00 Uhr

    Globale Spannungen und geopolitische Unwägbarkeiten führen seit mehreren Jahren wiederholt zu erheblichen Preisschocks bei Gas und Öl und verunsichern weiterhin viele Bürgerinnen und Bürger. Sie fragen sich:  Wie und wie schnell können Einzelheizungen auf klimafreundliche Lösungen umgestellt werden? Die Energieberatung der Karlsruher Energie und Klimaschutzagentur (KEK) umrahmt die Podiumsdiskussion mit einem Beratungsangebot für alle Interessierten von 16 bis 17 sowie 19 bis 20 Uhr, ebenfalls in den Räumen des TRIANGEL am Kronenplatz. 

    Hintergrund:

    Während die Raffinerie MiRO im Wesentlichen die Wärme für die Grundlast des Karlsruher Fernwärmebedarfs liefert, spielt das Kohlekraftwerk im Rheinhafen derzeit noch eine wichtige Rolle für die sogenannte Mittellast, also den erhöhten Wärmebedarf in der kälteren Jahreszeit. Im Rahmen des Kohleausstiegs soll RDK8 aber schon bald in die Netzreserve gehen. Für den regulären Bedarf kann es dann nicht mehr genutzt werden. Für den Ersatz seiner Wärmeleistung planen die Stadtwerke zweigleisig: Eine oder mehrere Flusswärmepumpe(n) sollen zum Einsatz kommen, solange der Strompreis den Betrieb rentabel macht. Steigt der Strompreis über eine kritische Marke, sollen stattdessen Gasmotoren angeworfen werden, die dann – befeuert zunächst mit fossilem Erdgas – gleichzeitig Wärme und Strom produzieren sollen. Beide Anlagen – Flusswärmepumpe und Gasmotoren – müssen erst noch gebaut werden.

    In beiden Fällen kann der Bau mit Steuermitteln massiv gefördert werden, dennoch wäre die Investition eine große Herausforderung für die Stadtwerke. Aus der Sicht des Klimabündnisses stellen sich besonders kritische Fragen bei den Gasmotoren. Wird sich das Geld der Steuerzahler trotz steigender Gaspreise und CO2-Bepreisung jemals amortisieren? Hat der geplante Umstieg von fossilem Gas auf Wasserstoff in absehbarer Zeit überhaupt eine Chance, wenn Wasserstoff nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr knapp sein wird? Werden die Gasmotoren nicht am Ende viel länger als geplant mit fossilem Gas betrieben werden und so die Klimakrise anheizen? Das Klimabündnis sucht mit der Podiumsdiskussion Antworten für eine verantwortliche Klimapolitik der Stadt Karlsruhe.  

    Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe

    In Zusammenarbeit mit: Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.

    Weitere Informationen: